Phnom Penh
Juli 18, 2008
…ist eine sehr beeindruckende Stadt, wenn auch z.T. sehr bedrueckend: Wir haben uns hier einen ganzen Tag mit der Geschichte der Roten Khmer befasst und die s.g. “killing fields” sowie das (Folter-)Gefaengnis “S-21” besucht, wo Tausende Kambodschaner Ende der 70er Jahre umgebracht wurden. Es ist kaum zu glauben, dass hier vor nicht mal 30 Jahren die komplette Stadt evakuiert und die Einwohner aufs Land vertrieben wurden (aufgrund der fanatisch betriebenen Agrar-Gesellschaft, die etabliert werden sollte) – denn heute ist PP eine sehr lebendige Stadt mit vielen schoenen Ecken (z.B. der Koenigspalast, der sehr beeindruckend war). Haben die Stadt mit dem tuk-tuk erkundet und uns damit durch den chaotischen Verkehr bewegt. Unser Hostel lag direkt am See von PP, wo zum Glueck hin und wieder eine kleine Brise geweht hat – ansonsten gab es kein Erbarmen, Kambodscha war einfach nur schwuel-heiss! Neben dem Sightseeing haben wir das kambodschanische Essen genossen (lok lak = Rind mit Zwiebeln und Tomaten, amok = Fisch oder Huhn in Kokosmilch im Bananenblatt, diverse leckere Currys und jeden Tag frisches Obst…ich esse nie mehr Litschis in Deutschland!) und die Dame hat sich mal eine traditionelle Khmer-Massage gegoennt J
PS: PP ist die erste Stadt, die wir kennengelernt haben, die weit und breit keine Briefkaesten hat!
Angkor What?
Juli 14, 2008
Hello again,
nach #one night in Bangkok# haben wir eine interessante Busfahrt von Thailand nach Kambodscha mitgemacht: Auf der thailaendischen Seite mit dem luxurioesesten Minibus seit Anfang unserer Reise auf geteerten Strassen, hinter der Grenze verwandelten sich selbige dann in staubige Schlaglochwege, mit erholsamen Asphaltstreifen ca. alle 20km, die allerdings nicht lang anhielten. Haben diesen Teil der Strasse in drei Stunden in einem Taxi zurueckgelegt und sind somit am Samstag Nachmittag in Siem Reap gelandet.
Aufgrund der Strassenverhaeltnisse und der Orte, die wir auf dem Weg hierhin durchquert haben, haben wir auf jeden Fall nicht das erwartet, was Siem Reap ist: Eine absolute Touristenhochburg, mit Luxushotels, Restaurant, Shops und Bars zum Abwinken. (Man bekommt also gleich den Eindruck, dass Kambodscha ein Land mit zwei Gesichtern ist; einerseits sehr arm auf dem Land und andererseits hat der Tourismus wohl vor einigen Jahren brachial eingeschlagen.) Die inoffiziell-offizielle Wahrung ist der Dollar, sogar wenn man zum Geldautomaten geht. Gleich vor den Toren der Stadt liegen auf einem riesigen Gebiet verstreut die Tempel von Angkor, denen wir uns gleich gewidmet haben…
Tag 1 (Sonntag): Wir mieten uns ein Tuk-tuk (Motorroller mit einem kleinen Wagen hinten dran) und unser Fahrer Narong bringt uns zu den etwas abgelegenen Tempeln. Wir gehen die Sache historisch gesehen in der richtigen Reihenfolge an und erkunden erstmal die kleineren Tempel aus den Jahren 800-900 n. Chr. Schon die kleineren #Prototypen# von Angkor Wat sind schon beeindruckend, jeder auf seine Weise. Einige Anlagen sind komplett vom Urwald eingenommen, mit Baeumen zwischen den Ruinen, andere sind pyramidenartig aufgebaut und wieder andere mit Tierfiguren aufgebaut.
Tag 2 (Montag): the big stuff! Nachdem wir unsere urspruengliches Vorhaben, die 12km nach Angkor Wat mit dem Fahrrad zu fahren, schnell verworfen haben (aufgrund des gestrigen Genusses von lokalen alkoholhaltigen Getraenken und der hiesigen Wetterlage = ca. 38 Grad mit keine Ahnung wie viel Luftfeuchtigkeit, der Schweiss laueft einem wirklich ohne koerperliche Bewegung schon runter – Indonesien war ein Witz dagegen!)…haben wir wieder ein tuk-tuk gechartert und haben uns den wirklich bekannten Tempelanlagen gewidmet: Angkor Wat und Angkor Thom. Gestern war eine kleine Vorbereitung, denn Angkor Wat ist einfach nur beeindruckend und erschlaegt einen fast. Haben uns trotz der Hitze gerne durch alle Sauelengaenge und ueber alle Treppen geschleppt und waren sehr fasziniert…
Tag 3 (Dienstag): Ausflug zum groessten Suesswasser-See Asiens. (Narongs tuk-tuk ist kaputt, daher fahren wir zu dritt auf seinem Roller…hier in Asien ist das noch ein normal besetztes Fahrzeug!) In der Regenzeit (Juli bis September) ueberflutet der See ein Drittel der landwirtschaftlichen Flaeche Kambodschas . Hier gibt es auch die so genannten floating villages…ein krasser Gegensatz zu der Stadt Siem Reap, denn auf den Hausbooten leben sehr viele Menschen auf sehr engem Raum und leben vom Fischen. Mal wieder eine sehr zwiespaeltige Art des Tourismus: Wir fahren mit einem Boot fuer vergleichsweise viel Geld an sehr armen Menschen und bettelnden Kindern vorbei. Die Kinder werden hier in Kambodscha mehr als in jedem anderen Land, was wir bisher bereist haben, zum Verkaufen von Postkarten und zum Betteln vorgeschickt…Geld geben ist jedoch sicher keine gute Loesung, auch wenn es einem schwer faellt.
Morgen frueh geht es weiter mit dem Bus nach Phnom Penh, wo wir noch ein paar Tage verbringen wollen. Freuen uns schon auf die Stadt mit seiner spannenden, aber auch traurigen Geschichte…
…und noch einige weitere Impressionen aus Kambodscha:
Dankeschoen!!
Juli 11, 2008
Vielen lieben Dank fuer all die Glueckwuensche zu meinem Geburtstag per Kommentar und Mail, ich freue mich gerade riesig hier im Internetcafe, dass Ihr alle an mich gedacht habt!! Habe meinen Geburtstag an einem wunderschoenen Stueck Strand unter Kokospalmen verbracht, mit einem Sonnenuntergang und gegrilltem Fisch – einfach schoen! Soeren hat es sich nicht nehmen lassen und aus den feinsten indonesischen Keksen sogar einen Geburtstagskuchen gebastelt…mhm!
Bis bald mal wieder und viele Gruesse! Kathi
ByeBye IND…
Juli 11, 2008
Mahlzeit,
mal wieder ein kleines Lebensaeichen der Reisegruppe, die zur Zeit in Bangkok weilt. Wir sind heute aus Jakarta hier angekommen, nachdem wir gestern aus Maumere/Flores gestartet sind- aber der Reihe nach (so gut wie ich es hier auf die Schnelle zusammenkriege
)
Einst fuhren wir mit dem Boot von Lombok nach Flores, 4 Tage/4 Naechte. Widererwarten sind wir auch dort angekommen, was sie die Beteiligten beimAnblock des Bootes nicht unbedingt hatten traumen lassen. Mit Stops in Komodo und Rinca (zum Komodo-Drachen bestaunen) sind wir irgendwann in Labuan Bajo angekommen. Heidewitzka ham die hier dolle Boote, tiefschwarze Liste in Europa- aber ein wahres Spasschen nachdem wir bereits im Dunkeln nach 3 Stunden Fahrt auf der ersten SandbANK GESTRANDET sind!!! War ein teurer Spass der Trip (fuer IND Verhaeltnisse, aber ein Spass wars allemal!!!)
Labuan ist als Stadt nicht so der Hit aber zum Tauchen Hammer. Erster Tauchgang (Tatawa Kecill fuer die Kenner
und gleich mal Black Tips, White Tips, Delphine, Schildkroeten satt…Am Manta Point 2 Stunden spaeter fliegen dann noch tasaechlich 6 Giants an uns vorbei. WOW- niocht schlecht fuer den ersten Tag! Zwischendurch gings dann mal zum Malaria Check zum Onkel Doktor, aber allet negativ, Glueck gehabt Hr. Pohlmann. 5 Tage spaeter gings weiter nach Bajawa, einem traditionellen Dorf im bergigen Inland der Insel. Dort fanden wir uns auf einmal auf der Hochzeit von Kobus und Ince wieder, spontane Einladung von einer Bewohnerin beim Roller-Ueberholen. Sehr witzig, aber leider zu lang um darueber zu schreiben… Ueber Moni, um Kelimutu zu erklimmen, ein Vulkan mit 3 Kraterseen (tuerkis, rot und braun- sieht absolut unwirklich aus…) gings weiter um dann noch 1.5 Tage in Wodong zu chillen, bevor es gestern in div Fliegern zurueck nach BKK ging. IND ist aber Hallo eine Reise wert, wengleich es in einigen Gegenden, vor allem im Osten Flores, nicht immer einfach mit der Fortbewegung ist. Gerne mal auf dem Dach vom Bus (Moni-Maumere
Leider uebertreiben es manche Indonesier mit der Abzockerei, das nervt vor allem dan, wenn man die erste Woche gerippt worden ist und dann das Spiel kennt…
Morgen geht es per Bus weiter nach Siam Riep in Cambodia. Wir werden mal Angkor Wat bestaunen und uns dann gemuetlich nach Phnom Penh vorarbeiten und nach Saigon zu eiern. Mal sehen wie es dan weitergeht, jetzt geht es erstmal mit ein paar Tiger-Beers weiter, hier ists naemlich gleich halb acht- Feierabend!
Anbei noch ein paar Bilder, viel Spass damit!
Cheers SuK
Gili Meno & Lombok
Juni 25, 2008
Hello again! War das schoen in der McDonald’s-freien Zone…wie Ihr wisst, haben wir einige Tage (um genau zu sein 6) auf der schoenen Insel Gili Meno verbracht. Gili Meno ist eine von drei kleinen Inseln vor der Nordwestkueste der groesseren Insel Lombok, die wir auf dem Weg von Bali aus erstmal ein wenig “uebersprungen” haben. Gili Meno hat 300 Einwohner (und zum Glueck nicht genauso viele Touristen) und man kann die komplette Insel innerhalb von einer Stunde zu Fuss am durchgehenden weissen Sandstrand umrunden. Direkt hinter dem Strand finden sich kleine Bungalows und Restaurants, in denen man jeden Tag frisch gefangenen Fisch vom Grill, Gado-Gado (Gemuese mit Ernuss-Sosse) und Urab-Urab (Gemuese mit Kokosnuss-Sosse) und super leckere Fruchtsaefte bekommt (ich glaube so gesund wie hier haben wir uns lange nicht ernaehrt!). Wir haben in “Tao Kombo”, einem grossen Garten mit Kokospalmen, fuenf Bungalows und einer “Dschungel-Bar” unser Domizil aufgeschlagen. Geschlafen haben wir in einem funky Bambus-Bungalow mit Bad im Freien und Guenter, dem Gecko, der uns regelmaessig Gesellschaft geleistet hat.
Die Insel ist wirklich ein kleines Paradies, mit tuerkisem Wasser vor der Haustuer und nicht selten einem Stueck Strand fuer sich alleine. Pohlmannski hat sich tagsueber in die Wellen gestuerzt und einen Tauchkurs gemacht, waehrend ich mich mit Schnorchel und Taucherbrille vergnuegt habe. Direkt vorm Strand (und natuerlich draussen im Meer noch mehr) trifft man auf viiiiiele bunte Fische und wir hatten sogar das Glueck, Schildkroeten durch das Meer “schweben” zu sehen – einfach unglaublich und atemberaubend! Ansonsten haben wir Kokosnuesse geknackt, abends in der Dschungel-Bar bei indonesicher Musik ein-zwei-drei Bintang (das “Becks” Indonesiens) getrunken und gehofft, dass die Zeit nicht so schnell vergeht…J Unter anderem mussten wir uns naemlich mit so haesslichen Eindruecken wie diesem hier abgeben:
Aber die Zeit ist vergangen und somit haben wir am Montag Morgen wieder mit dem Boot “ruebergemacht” nach Lombok. Hier haben wir erstmal Sengiggi angesteuert, ein angeblich schoener Ort mit langem Sandstrand. So unterschiedlich koennen die Geschmaecker doch sein: Wir sehen hier vor allem viele Pauschaltouristen eine mehr oder minder haessliche Hauptstrasse entlangflanieren und man wird bei jedem Schritt von Haendlern verfolgt, die einem Halsketten, Uhren oder eine Pferdekutsche anbieten. Das Zauberwort der Haendler ist “cheap, cheap”, egal um was es sich handelt, und ein hoffnungsfrohes Laecheln, welches wir meist geduldig mit einem ebenso freundlichen “no, thank you” beantworten. Noch ist die Hauptsaison in Indonesien nicht angelaufen, weswegen sich meistens gleich mehrere Leute auf einen stuerzen…das aber nur am Rande. Da uns Sengiggi also nicht sooo gut gefaellt, wir aber (mal wieder) einen schoenen Bungalow gefunden haben und es guenstig liegt, haben wir in den letzten beiden Tagen mit dem Motorroller ein wenig die Insel erkundet. Da uns puenklich um 5h morgens die beiden Moscheen in unmittelbarer Naehe mit ihrem Ruf zum Morgengebet wecken, welcher ueber Lautsprecher uebertragen wird und man das Gefuehl hat, der Muezzin steht hoechstpersoenlich mit dem Megaphon vor dem Bett, sind wir auch jeden Tag frueh wach…J Heute haben wir mal wieder fuer kurze Zeit die Turnschuhe geschnuert und sind im Norden Lomboks ein Stueck bergauf und im Wald zu zwei spektakulaeren Wasserfaellen gewandert. Unter dem zweiten haben wir uns dann in einem kleinen Schwimmbecken im zugegebenermassen ziemlich kalten Wasser (aber das sind wir von den Duschen hier gewoehnt) eine Abkuehlung von den ueber dreissig Grad, die wir hier jeden Tag haben, geholt.
Morgen geht es weiter – mal wieder per Boot, diesmal aber nicht auf einer Faehre, sondern auf einem kleineren Gefaehrt (mit ca. 20 Leuten an Bord), Ziel ist die Insel Flores. Von der Insel Sumbawa, die zwischen Lombok und Flores liegt, werden wir nur einige wenige Orte an der Nordkueste sehen – da unser Visum nicht mehr ewig gueltig ist, mussten wir uns entscheiden…von daher ist das Boot hoffentlich eine gute Moeglichkeit, die Strecke auf schone Art und Weise (und nicht in 2 Tagen im Bus) zurueckzulegen.
Heute Nacht stellen wir uns aber erstmal den Wecker, um mit unseren Bungalow-Besitzern das Halbfinale zu gucken…die Indonesier sind wirklich alle total verrueckt nach Fussball-EM, gut fuer uns!
Viele liebe Gruesse und bis bald! SuK
Surfen in Bali
Juni 16, 2008
aloha,
…nach unserer Ankunft mitten in der Nacht in Kuta wurden wir gleich am naechsten Tag empfangen von einem langen Sandstrand und viel Sonne! Wunderbar…ansonsten ist Kuta wohl der touristischste Ort auf Bali und daher findet man hier neben viiiiiielen Australiern und Japanern auch McDoof, Starbucks und sogar Designer-Laeden, einfach unglaublich. Gestern Abend haben wir uns ein unglaublich leckeres Fisch-Essen vor einem unglaublich romantischen Sonnenuntergang
gegoennt, fuer verlgeichsweise unglaublich wenig Geld. (Eine Anmerkung: hier in Indonesien ist man zumindest kurzfristig Millionaer, nachdem man am Geldautomaten war, weil die 1 Euro = 14.000 Rupiah…ein Essen kostet ab 80 Cent aufwaerts, sehr angenehm fuers Budget. )
Bali ist natuerlich bekannt fuer seine Surfer „dudes“ – ja, und wir haben uns da gleich mal eingereiht in die Liga der vielen Surf-Fans und uns heute ein Brett unter den Arm geklemmt. Die ersten Versuche waren lustig, zum Teil sogar sehr erfolgreich (=ca. 5 Sekunden stehend auf dem Brett) und es macht Hammer viel Spass! Also das war bestimmt nicht das letzte Mal… (PS: Marleen, wie heisst der coole Freund mit dem Surfbrett von Peter Schloenzke aus „kein Pardon“?? Es faellt uns partout nicht ein…)
So schoen Bali ist, wir suchen die McDonald’s-freie Zone…und nehmen morgen in aller Fruehe (quasi nach dem Fussballspiel gegen Oesterreich) den Bus nach Gili Meno (eine kleine Insel vor der groesseren indonesischen Insel Lombok), wo wir wahrscheinlich ein wenig laenger bleiben werden. Dort gibt es weder Polizei noch Geldautomat, also wahrscheinlich auch kein Internet – also verabschieden wir uns erstmal! Toi toi toi uns allen fuer heute Abend und viele liebe Gruesse aus der Sonne! SuK
Zwischenstopp in Jakarta
Juni 14, 2008
Jakarta hat uns nicht so freundlich in Empfang genommen wie erhofft: Am Flughafen ging es los mit unserem ersten Einsatz fuer die vorsorglich mitgefuehrten US Dollar. Der Immigration Officer hatte leider wenig Verstaendnis dafuer, dass wir kein Rueckflugticket aus Indonesien haben (dafuer aber ein Rueckflugticket von Bangkok sowie ein vietnamesisches Visum am Mitte Juli…alles uninteressant!)…nach 15 Minuten Verhandeln ohne sichtbare Loesung wurde uns dann doch noch eine Moeglichkeit aufgezeigt („You want to go to Indonesia and I have a sick wife in hospital, so maybe we can help each other.“) = only cash counts! Somit waren wir unsere restlichen 70 Dollar los sowie unsere uebrig gebliebenen 30 Singapur Dollar.
Dann ging es weiter mit einem Hostel, was wohl zu den schaebbigsten gehoert, die wir bisher gesehen haben, Regen und vor allem eine Horror-Nacht, in der wir bis morgens um 4h gegen eine Truppe von Muecken gekaempft (und verloren) haben. Zumindest ich (kathi) sehe aus als haette ich die Windpocken: Bei 30 Stichen auf dem einen Arm und 20 im Gesicht haben wir aufgehoert zu zaehlen…Nach einem ersten hervorragenden indonesischen Nasi und Bami Goreng haben wir erstmal die Waffen aufgeruestet (Insekten-Spray zum Raum ausraeuchern, ein Moskitonetz wird noch erstanden) und treten die Flucht nach vorn (Bali) an. Ein guenstiger Flieger mit nevercomeback-Airlines (Scherz, liebe Eltern…) wird uns heute Abend endlich in die Naehe von Strand und ein wenig Chillout bringen. Wir lassen Jakarta mit seinen 8 Mio Einwohnern und Verkehrschaos also hinter uns, kommen aber sicher auf dem Rueckweg nochmal wieder, um unseren Freund und Helfer von der Immigration wieder zu treffen…;-)
Singapur Slingelingeling
Juni 13, 2008
Hallo miteinander,
was ist denn da fussballtechnisch los da drueben??? Wir geben hier alles, waren gestern Abend in unserer unmittelbaren Nachbarschaft – dem Rotlichtviertel von Singapur – bewaffnet mit Dschland-Bierdeckeln und zur Geisterstunde in einer echten Eckkneipe und dann sowas! Was fuer eine Enttaeuschung…Lieber Kaeptn, wir entsenden Dich nach Oesterreich und bauen fest auf Deine Anwesenheit am Montag!
Aber jetzt die neusten Neuigkeiten von der Reisefront: Befinden uns gerade am Singapur Airport und haben gerade unsere (sehr viel leichteren Rucksaecke, seit wir einige Trekking-Sachen nach Deutschland geschickt haben) eingecheckt Richtung Jakarta. Die Reisegruppe hat getagt und Malaysia wurde zugunsten fuer mehr Zeit in Indonesien gecancelled
Waren jetzt nach einer echten Flughafen-Uebernachtung (die Stuehle auf Flughaefen sind wirklich besch*** geformt) drei Tage in Singapur und haben nach Nepal den absoluten Kulturschock erlebt: Klimaanlagen, allein 75 Shoppingmalls in der Innenstadt und Hochhaeuser soweit die Augen schauen koennen…unglaublich. Man bewegt sich nicht oberhalb im Tageslicht auf den Strassen, sondern laueft durch Shoppingmalls dahin, wo man halt hin will (und versucht, den grossen Singapur Sale zu uebersehen, der gerade tobt). Aufgrund der Tatsache, dass wir mit die schlecht angezogensten Menschen auf der Strasse waren in unserem Backpackeroutfit, haben wir uns dann auch mal ein frisches Tshirt gegoennt
Singapur ist eine wahre Business-Stadt, die vor allem von Bankern bevoelkert wird, und alles bietet, was das (westliche) Herz begehrt. Wir haben uns also so richtig schoen die Touri-Tour gegeben: Zwei Tage Hippo-Hop-on-hop-off-Touribus, von einem Food Court zum naechsten (die es in jeder Mall gibt) und mit dem Fotoapparat durch die Stadt getourt. Aber auch in Singapur gab es echte Herausforderungen zu bestehen: Pohlmannski war trotz groessten Vorurteilen mit in „Sex and the City“ im Kino (Kommentar: „Die Schuhe kosten nicht wirklich 525 Dollar?!“) und ich habe mich trotz latenter Hoehenangst mit in den Singapur Flyer begeben (Riesenrad von 162m Hoehe, man steht bzw sitzt in meinem Fall verkrampft in einer Glaskapsel). Ein bisschen Abenteuer muss sein!
Jetzt geht es also weiter nach Indonesien…Jakarta wird wahrscheinlich nur ein kleiner Zwischenstopp bevor es weitergeht nach Bali und dann weiter ostwaerts – wir halten Euch auf dem Laufenden! Viele liebe Gruesse, SuK
Back in Town
Juni 6, 2008
Mahlzeit…
So, da simmer wieder- wohl behuehtet zurueck in Pokhara! Kinners, war das ne Rennerei…
Aber der Reihe nach: Unser letzter Eintrag war ja in Manang (und hatte umgerechnet einen Wert von 1 Uebernachtung mit Fruehstuck und Abendessen fuer 2 Personen…), die letzte groessere “Stadt” vor dem Pass. In 3500m Hoehe haben wir uns dann sehr langfsam vorgekaempft, immer so 2-3 Stuendchen pro Tag mi8t Uebernachtungen in Gunsang, Ledar und zu guter letzt im High-Camp auf 4900m. Krass wie langsam man sich dort oben fortbewegen muss: Steil bergauf, fetter Rucksack und wenig Luft- die wenige die man hat ist aber wunderbar klar und rein
OK, am Dienstag morgen war es dann soweit- ruesten fuer die Koenigsetappe der diesjaehrigen Tour: Aufstehen um 4:30, kleines Fruestueck und Abmarsch um 5h. Zur deutschen Reisegruppe gesellten sich an diesem Tag noch 4 weitere Leidensgenossen aus England/New Zealand. Nochmal 500 Hoehenmeter stasnden auf dem Programm bis gaaaanz nach oben, danach 1500 Hoehenmeter wieder bergab, na gut- man ist ja nicht zum Spass hier. Das Tempo war recht bescheiden (bergauf), alle 100-200m 5min Pause zum verschnaufen. Dear Mr Singingclub…!!! Nach fast genau 3 Stunden waren wir oben, Jubel, Trubel Heiterkeit. Grosses Photoshooting vor grandioser Bergkulisse: Da steht man auf 5500m, schaut sich um und es geht ueberall nochmal mindestens 1500m nach oben- Hammer!!!
Nach 30min Erholung oben dann steil Richtung Muktinath runter. Aua Knie, sag ich nur…Nach fast 6 (!!!) Stunden durch krasse Landschaft kommen wir in Muktinath an, eine gruene Idylle inmitten karger Felslandschaft (genannt Death Valley)! Erholung der geschundenen Knie steht auf dem Programm und nach 3 Tagen mal wieder duschen (sogar einigermassen warm- bzw. Nicht total eiskalt
)
Muktinath, Kagbeni und Marpha sind die Uebernachtungen der naechsten Tage, das vielgepriesene Jomsom war ein ziemlicher Reinfall, zumal die German Bakery auch noch geschlossen war! Der Rest der Doerfchen aber wunderbar. Mit Kalapani/Lete und schliesslich Tatopani ging es weiter. Tatopani gleich heisse Quellen (38 Grad) gleich gut fuer Waden und Knie gleich gut fuer uns gleich einen Ruhetag J
Den haben wir uns verdient und den leckeren Schokokuchen von der franz. Ehefrau des Betreibers des New Dhaulagiri Guest House erst recht. Mahlzeit.
Wer aber zu lange rastet, der rostet, daher auf zur letzten Bergankunft der Tour: Gorepani mit dem benachtbarten Poon Hill, der grandiose Sonnenaufgaenge vespricht! Jaja, 5-6 Stunden, Ihr Nepalis rennt ja auch wie die Bekloppten: Wir brauchen fast 2 Tage rauf von 1000 auf 2800m…
Morgens um 4h dann los, Poon Hill erklimmen. Beschwerliche 50min hinauf auf fast 3200m, Sonnen aufgang bewundern und wieder haben wir Glueck. Hammer-Blick auf Dhaulagiri, Annapurna I und South, Fish-Tail usw. Grandios!
Weitere 1.5 Tage brauchen wir nach Najapul, von wo aus uns ein bemerkenswerter Bus (5km/h bergauf, ca 250Jahre alt) in ca 2h nach Pokhara zurueckbringt. Seit gestern sitzen wir also weider in der Zivilisation, werden morgen nach KTM fahren, dort einen Tag verbringen und dann am 9. weiter nach Singapore fliegen, wo wir weitere 3 Uebernachtungen haben. Dann werden wir sehen wie es weiter geht, Malaysia oder direkt nach Indonesien- mal sehen.
Die Arbeit in Nepal ist erstmal getan, ich kann nur jedem empfehlen mal hier in die Berge zu fahren, echt geil. Auch wenn uns immer mal wieder Wolken den Weg versperrt haben, die Aussicht, die Ruhe (vor allem in Off-Season wie jetzt), die Freundichkeit und auch die Einfachheit hier sind schon was besonderes, vor allem wenn mal aus Europa kommt…
Mit diesen fast philosophischen Worten wars das fuer heute, muessen jetzt mal Waesche aufhaengen (man, was koennen T-Shirts und vor allem Socken stinken…) und den Tag geniessen!
Hoffen wir auf eine gute EM-Eroeffnung, wenn die Polen meinen sie muessten Michi und Jogi den Kopf abreissen, dann kriegen sie mal ordentlich Haue von unseren Jungs. Und beim Neu-VfB’ler (Juhuu!!!) kriegen die doch eh keinen rein. Zur Not macht Gargamel Neuville ihn wieder in der 90sten rein (das kennen wir doch noch von der WM 2006 hihihi!)
Bis die Tage,
Viele Gruesse, SuK
Der Berg ruft!
Mai 23, 2008
gruezi miteinand!!
wir sind am 7. tag unserer tour in manang auf 3500m angelangt und es gibt tatsaechlich internet (wenn auch langsam und wahrscheinlich nur solange der strom nicht wieder ausfaellt…). Also schnell ein paar zeilen zu unserem bisher supertollen trip: haben es nach einigen kleineren und groesseren magenproblemen (ein hoch auf alte busse mit schiebefenster!) langsam angehen lassen und sind von besi sahar in die berge gestartet (fuer diejenigen von euch, die unseren weg im internet nachverfolgen wollen: besi sahar – ngadi bazar – syange – thal – thongchak – pisang – mugje – manang). haben gestern anapurna II entdeckt, leider etwas hinter wolken versteckt, aber wir stellen uns jeden morgen ganz frueh den wecker und geben die hoffnung nicht auf, dass wir eines morgens eine absolut klare sicht auf die berge haben werden. aber auch so ist die landschaft, die wir bisher durchwandert haben, einfach wunderschoen: gruene reisfelder, pinienwaelder, steile klippen ueber dem fluss, dem wir bisher gefolgt sind, kalkfelsen und schneebedeckte gipfel – der hammer. (leider gibts wieder keine bilder, weil das internet yu langsam…Abends freuen wir uns ueber einen heissen tee und sind froh ueber unsere fake north face schlafsaecke, die wir noch in kathmandu guenstig erstanden haben. tagsueber muss pohlmannski aber seine plaete vor der sonne schuetzen
nach den letzten tagen, die den ein oder anderen aufstieg bereithielten, die es in sich hatten (da haelt sogar kathi the walker mal den schnabel, weil sie die luft zum atmen braucht…) goennen wir uns heute eine auszeit und so einigen luxus (lecker apple pie, pringles chips, ein super zimmer im yeti-hotel). morgen oder uebermorgen geht es dann weiter richtung thorong la pass.






























