ByeBye IND…

Juli 11, 2008

Mahlzeit,

mal wieder ein kleines Lebensaeichen der Reisegruppe, die zur Zeit in Bangkok weilt. Wir sind heute aus Jakarta hier angekommen, nachdem wir gestern aus Maumere/Flores gestartet sind- aber der Reihe nach (so gut wie ich es hier auf die Schnelle zusammenkriege :-) )

Einst fuhren wir mit dem Boot von Lombok nach Flores, 4 Tage/4 Naechte. Widererwarten sind wir auch dort angekommen, was sie die Beteiligten beimAnblock des Bootes nicht unbedingt hatten traumen lassen. Mit Stops in Komodo und Rinca (zum Komodo-Drachen bestaunen) sind wir irgendwann in Labuan Bajo angekommen. Heidewitzka ham die hier dolle Boote, tiefschwarze Liste in Europa- aber ein wahres Spasschen nachdem wir bereits im Dunkeln nach 3 Stunden Fahrt auf der ersten SandbANK GESTRANDET sind!!! War ein teurer Spass der Trip (fuer IND Verhaeltnisse, aber ein Spass wars allemal!!!)

Labuan ist als Stadt nicht so der Hit aber zum Tauchen Hammer. Erster Tauchgang (Tatawa Kecill fuer die Kenner ;-) und gleich mal Black Tips, White Tips, Delphine, Schildkroeten satt…Am Manta Point 2 Stunden spaeter fliegen dann noch tasaechlich 6 Giants an uns vorbei. WOW- niocht schlecht fuer den ersten Tag! Zwischendurch gings dann mal zum Malaria Check zum Onkel Doktor, aber allet negativ, Glueck gehabt Hr. Pohlmann. 5 Tage spaeter gings weiter nach Bajawa, einem traditionellen Dorf im bergigen Inland der Insel. Dort fanden wir uns auf einmal auf der Hochzeit von Kobus und Ince wieder, spontane Einladung von einer Bewohnerin beim Roller-Ueberholen. Sehr witzig, aber leider zu lang um darueber zu schreiben… Ueber Moni, um Kelimutu zu erklimmen, ein Vulkan mit 3 Kraterseen (tuerkis, rot und braun- sieht absolut unwirklich aus…) gings weiter um dann noch 1.5 Tage in Wodong zu chillen, bevor es gestern in div Fliegern zurueck nach BKK ging. IND ist aber Hallo eine Reise wert, wengleich es in einigen Gegenden, vor allem im Osten Flores, nicht immer einfach mit der Fortbewegung ist. Gerne mal auf dem Dach vom Bus (Moni-Maumere ;-) Leider uebertreiben es manche Indonesier mit der Abzockerei, das nervt vor allem dan, wenn man die erste Woche gerippt worden ist und dann das Spiel kennt…

Morgen geht es per Bus weiter nach Siam Riep in Cambodia. Wir werden mal Angkor Wat bestaunen und uns dann gemuetlich nach Phnom Penh vorarbeiten und nach Saigon zu eiern. Mal sehen wie es dan weitergeht, jetzt geht es erstmal mit ein paar Tiger-Beers weiter, hier ists naemlich gleich halb acht- Feierabend!

Anbei noch ein paar Bilder, viel Spass damit!

Cheers SuK

Gili Meno & Lombok

Juni 25, 2008

Hello again! War das schoen in der McDonald’s-freien Zone…wie Ihr wisst, haben wir einige Tage (um genau zu sein 6) auf der schoenen Insel Gili Meno verbracht. Gili Meno ist eine von drei kleinen Inseln vor der Nordwestkueste der groesseren Insel Lombok, die wir auf dem Weg von Bali aus erstmal ein wenig “uebersprungen” haben. Gili Meno hat 300 Einwohner (und zum Glueck nicht genauso viele Touristen) und man kann die komplette Insel innerhalb von einer Stunde zu Fuss am durchgehenden weissen Sandstrand umrunden. Direkt hinter dem Strand finden sich kleine Bungalows und Restaurants, in denen man jeden Tag frisch gefangenen Fisch vom Grill, Gado-Gado (Gemuese mit Ernuss-Sosse) und Urab-Urab (Gemuese mit Kokosnuss-Sosse) und super leckere Fruchtsaefte bekommt (ich glaube so gesund wie hier haben wir uns lange nicht ernaehrt!). Wir haben in “Tao Kombo”, einem grossen Garten mit Kokospalmen, fuenf Bungalows und einer “Dschungel-Bar” unser Domizil aufgeschlagen. Geschlafen haben wir in einem funky Bambus-Bungalow mit Bad im Freien und Guenter, dem Gecko, der uns regelmaessig Gesellschaft geleistet hat.

Die Insel ist wirklich ein kleines Paradies, mit tuerkisem Wasser vor der Haustuer und nicht selten einem Stueck Strand fuer sich alleine. Pohlmannski hat sich tagsueber in die Wellen gestuerzt und einen Tauchkurs gemacht, waehrend ich mich mit Schnorchel und Taucherbrille vergnuegt habe. Direkt vorm Strand (und natuerlich draussen im Meer noch mehr) trifft man auf viiiiiele bunte Fische und wir hatten sogar das Glueck, Schildkroeten durch das Meer “schweben” zu sehen – einfach unglaublich und atemberaubend! Ansonsten haben wir Kokosnuesse geknackt, abends in der Dschungel-Bar bei indonesicher Musik ein-zwei-drei Bintang (das “Becks” Indonesiens) getrunken und gehofft, dass die Zeit nicht so schnell vergeht…J Unter anderem mussten wir uns naemlich mit so haesslichen Eindruecken wie diesem hier abgeben:

Aber die Zeit ist vergangen und somit haben wir am Montag Morgen wieder mit dem Boot “ruebergemacht” nach Lombok. Hier haben wir erstmal Sengiggi angesteuert, ein angeblich schoener Ort mit langem Sandstrand. So unterschiedlich koennen die Geschmaecker doch sein: Wir sehen hier vor allem viele Pauschaltouristen eine mehr oder minder haessliche Hauptstrasse entlangflanieren und man wird bei jedem Schritt von Haendlern verfolgt, die einem Halsketten, Uhren oder eine Pferdekutsche anbieten. Das Zauberwort der Haendler ist “cheap, cheap”, egal um was es sich handelt, und ein hoffnungsfrohes Laecheln, welches wir meist geduldig mit einem ebenso freundlichen “no, thank you” beantworten. Noch ist die Hauptsaison in Indonesien nicht angelaufen, weswegen sich meistens gleich mehrere Leute auf einen stuerzen…das aber nur am Rande. Da uns Sengiggi also nicht sooo gut gefaellt, wir aber (mal wieder) einen schoenen Bungalow gefunden haben und es guenstig liegt, haben wir in den letzten beiden Tagen mit dem Motorroller ein wenig die Insel erkundet. Da uns puenklich um 5h morgens die beiden Moscheen in unmittelbarer Naehe mit ihrem Ruf zum Morgengebet wecken, welcher ueber Lautsprecher uebertragen wird und man das Gefuehl hat, der Muezzin steht hoechstpersoenlich mit dem Megaphon vor dem Bett, sind wir auch jeden Tag frueh wach…J Heute haben wir mal wieder fuer kurze Zeit die Turnschuhe geschnuert und sind im Norden Lomboks ein Stueck bergauf und im Wald zu zwei spektakulaeren Wasserfaellen gewandert. Unter dem zweiten haben wir uns dann in einem kleinen Schwimmbecken im zugegebenermassen ziemlich kalten Wasser (aber das sind wir von den Duschen hier gewoehnt) eine Abkuehlung von den ueber dreissig Grad, die wir hier jeden Tag haben, geholt.

Morgen geht es weiter – mal wieder per Boot, diesmal aber nicht auf einer Faehre, sondern auf einem kleineren Gefaehrt (mit ca. 20 Leuten an Bord), Ziel ist die Insel Flores. Von der Insel Sumbawa, die zwischen Lombok und Flores liegt, werden wir nur einige wenige Orte an der Nordkueste sehen – da unser Visum nicht mehr ewig gueltig ist, mussten wir uns entscheiden…von daher ist das Boot hoffentlich eine gute Moeglichkeit, die Strecke auf schone Art und Weise (und nicht in 2 Tagen im Bus) zurueckzulegen.

Heute Nacht stellen wir uns aber erstmal den Wecker, um mit unseren Bungalow-Besitzern das Halbfinale zu gucken…die Indonesier sind wirklich alle total verrueckt nach Fussball-EM, gut fuer uns!

Viele liebe Gruesse und bis bald! SuK

Surfen in Bali

Juni 16, 2008

aloha,

…nach unserer Ankunft mitten in der Nacht in Kuta wurden wir gleich am naechsten Tag empfangen von einem langen Sandstrand und viel Sonne! Wunderbar…ansonsten ist Kuta wohl der touristischste Ort auf Bali und daher findet man hier neben viiiiiielen Australiern und Japanern auch McDoof, Starbucks und sogar Designer-Laeden, einfach unglaublich. Gestern Abend haben wir uns ein unglaublich leckeres Fisch-Essen vor einem unglaublich romantischen Sonnenuntergang ;-) gegoennt, fuer verlgeichsweise unglaublich wenig Geld. (Eine Anmerkung: hier in Indonesien ist man zumindest kurzfristig Millionaer, nachdem man am Geldautomaten war, weil die 1 Euro = 14.000 Rupiah…ein Essen kostet ab 80 Cent aufwaerts, sehr angenehm fuers Budget. )

Bali ist natuerlich bekannt fuer seine Surfer „dudes“ – ja, und wir haben uns da gleich mal eingereiht in die Liga der vielen Surf-Fans und uns heute ein Brett unter den Arm geklemmt. Die ersten Versuche waren lustig, zum Teil sogar sehr erfolgreich (=ca. 5 Sekunden stehend auf dem Brett) und es macht Hammer viel Spass! Also das war bestimmt nicht das letzte Mal… (PS: Marleen, wie heisst der coole Freund mit dem Surfbrett von Peter Schloenzke aus „kein Pardon“?? Es faellt uns partout nicht ein…)

So schoen Bali ist, wir suchen die McDonald’s-freie Zone…und nehmen morgen in aller Fruehe (quasi nach dem Fussballspiel gegen Oesterreich) den Bus nach Gili Meno (eine kleine Insel vor der groesseren indonesischen Insel Lombok), wo wir wahrscheinlich ein wenig laenger bleiben werden. Dort gibt es weder Polizei noch Geldautomat, also wahrscheinlich auch kein Internet – also verabschieden wir uns erstmal! Toi toi toi uns allen fuer heute Abend und viele liebe Gruesse aus der Sonne! SuK

Jakarta hat uns nicht so freundlich in Empfang genommen wie erhofft: Am Flughafen ging es los mit unserem ersten Einsatz fuer die vorsorglich mitgefuehrten US Dollar. Der Immigration Officer hatte leider wenig Verstaendnis dafuer, dass wir kein Rueckflugticket aus Indonesien haben (dafuer aber ein Rueckflugticket von Bangkok sowie ein vietnamesisches Visum am Mitte Juli…alles uninteressant!)…nach 15 Minuten Verhandeln ohne sichtbare Loesung wurde uns dann doch noch eine Moeglichkeit aufgezeigt („You want to go to Indonesia and I have a sick wife in hospital, so maybe we can help each other.“) = only cash counts! Somit waren wir unsere restlichen 70 Dollar los sowie unsere uebrig gebliebenen 30 Singapur Dollar. :-) Dann ging es weiter mit einem Hostel, was wohl zu den schaebbigsten gehoert, die wir bisher gesehen haben, Regen und vor allem eine Horror-Nacht, in der wir bis morgens um 4h gegen eine Truppe von Muecken gekaempft (und verloren) haben. Zumindest ich (kathi) sehe aus als haette ich die Windpocken: Bei 30 Stichen auf dem einen Arm und 20 im Gesicht haben wir aufgehoert zu zaehlen…Nach einem ersten hervorragenden indonesischen Nasi und Bami Goreng haben wir erstmal die Waffen aufgeruestet (Insekten-Spray zum Raum ausraeuchern, ein Moskitonetz wird noch erstanden) und treten die Flucht nach vorn (Bali) an. Ein guenstiger Flieger mit nevercomeback-Airlines (Scherz, liebe Eltern…) wird uns heute Abend endlich in die Naehe von Strand und ein wenig Chillout bringen. Wir lassen Jakarta mit seinen 8 Mio Einwohnern und Verkehrschaos also hinter uns, kommen aber sicher auf dem Rueckweg nochmal wieder, um unseren Freund und Helfer von der Immigration wieder zu treffen…;-)