N’Abend miteinander,

haben heute eine lustige Busfahrt von Nha Trang nach Quy Nhon unternommen: Quy Nhon ist etwas weniger beliebt bei Touristen (warum, weiss man nicht, erster Eindruck ist sehr nett) und daher mit dem Touri-open bus-Ticket gar nicht oder nur unter erschwerten Umstaenden zu erreichen (man wird um 1h nachts irgendwo 20km ausserhalb von QN an der Strasse rausgelassen). Also stattdessen ab zum regionalen Busbahnhof, wo sich sogleich die Frage stellte: Wie viele Menschen passen in einen Minibus, der fuer 16 Leute zugelassen ist? Das ist ja eigentlich nichts Neues fuer uns, nachdem wir intensivst den oeffentlichen Nah- und Fernverkehr in Indonesien und Nepal genutzt haben, aber heute war mal wieder ein echtes Highlight. Wenn Du denkst es geht nicht mehr, bringt irgendjemand noch einen Minihocker und stellt ihn neben die Sitze oder quetscht die Omma mal auf die schon doppelt besetzten Sitze…auf diese Weise passen 23 statt 16 Passagiere in einen Ford Transporter, kein Problem! Fuer Menschen mit Klaustrophobie, Angst vor engem Koerperkontakt mit fremden (ebenfalls schwitzenden) Leuten oder einer Koerpergroesse uber 1,50m ist eine solche Fahrt eigentlich nicht zu empfehlen, 4 Stunden koennen dann ganz schoen lang sein. Pohlmannski ist noch dabei, seine volle Koerpergroesse wieder zu entstrecken…

Nha Trang war ein absolutes Touri-Sammelbecken, mit entsprechender Anzahl an “cheap-cheap“-Haendlern ueberall, Hotelburgen und sogar einem echt deutschen „Treffpunkt“ (mit der Fahne der BRD und der DDR als Leuchtschild aussen dran)…die Currywurst dort haben wir mal uebergangen. Der Ort ist allerdings DER Ort in Vietnam zum Tauchen und somit hat sich Pohlmannski nochmal in die Fluten gestuerzt. Da er allerdings von indonesischen Gewaessern und der Fischvielfalt dort verwoehnt ist, war ein Tag dann auch genug und der Stopp in Nha Trang nur kurz (zwei Naechte).

Rund um Quy Nhon soll es ein paar schoene Straende geben, die wir dann morgen erkunden werden…viele Gruesse vom Meer! SuK