Dalat

Juli 24, 2008

Wat ein angenehmes Wetterchen hier in den Bergen! Gestern haben wir die Gegend um Dalat mit dem Roller unsicher gemacht und einige Tempel, Seen und Wasserfaelle angesteuert sowie das s.g. crazy house, ein architektonisch hoechst interessantes Gebaeude in Dalat. Haben uns ca. 3 Sekunden vor dem himmelschreienden Regenguss (der hier jeden Tag ab nachmittags irgendwann runtergeht) in unser Hostel gerettet. Bei „Papa“ gibts ein wirklich luxurioeses Zimmer und so ungefaehr das beste Fruehstueck, das wir seit langem bekommen haben (frischer Maracujasaft, Eier, Baguette, KAESE, frisches Obst), aber das nur am Rande…

Heute war dann das echte Abenteuer angesagt: Canyoning!! Man wandert also durch eine Schlucht mit allem drum und dran: durch den Dschungel, durchs Wasser und vor allem Abseilen vom Felsen runter! Alter Falter, die erste Abseil-Aktion mit 20m waren ein kleiner Nervenkitzel, aber es hat total viel Spass gemacht. Heute Nachmittag hatten wir dann noch Zeit fuer die Besichtigung des Markts (ein ganzes nackiges Huhn oder ein Frosch gefaellig?) und des Blumengartens in Dalat. Morgen gehts wieder in den Bus Richtung Kueste…ciao und bis bald!

We survived Saigon!

Juli 24, 2008

…das koennen wir mit Bestimmtheit sagen, nachdem wir in Saigon (bzw. HCMC + Ho Chi Minh City) mit dem Motorroller unsicher gemacht haben – wir waren einer von ca. 3 Mio. Rollern, die jeden Tag durch die Strassen brausen. Der Verkehr ist total chaotisch, aber da alle so sehr “southeastasian” = entspannt unterwegs sind, klappt sogar das Linksabbiegen irgendwie (manchmal fragt man sich allerdings, wie…). Aber Kaeptn Pohlmannski hat uns sicher um die Traffic Circle und gelenkt und zielsicher jede pole position an der Ampel angesteuert. ;-)  

Kurzer Rueck- und Ausblick: Sind letzten Samstag mit dem Bus ueber die kambodschanisch-vietnamesische Grenze und haben insgesamt knappe vier Wochen in der sozialistischen Republik Vietnam…der erste Eindruck ist fantastisch! (Mal wieder) treffen wir auf superfreundliche Menschen, tolles Essen und es gibt an jeder Ecke was zu entdecken.

 

Unsere erste Station also: Saigon – eine coole Mischung aus Alt und Neu, mit vielen schoenen Gebaueden und Parks, viel Leben auf der Strasse, netten Bars, Geschaeften (Shoppingparadies! Mist, dass der Rucksack noch vier Wochen getragen werden muss…) und und und…Wir haben vieles mitgenommen: Von Museen (Vietnam War Museum) und dem “Reunification Palace” (einem schaurig-schoenen 60er-Jahre-Bau, dem Wahrzeichen der Einheit Vietnams) ueber Stadtbummeln und eine Cyclo-Tour (man laesst sich mit einem Fahrrad mit Sessel vorne dran kutschieren) durch nette kleine Strassen und Maerkte bis hin zum Nachtclub der anderen Art…waeren gerne noch geblieben, die Stadt hat einfach super viel Spass gemacht!

 Aber: Es gibt noch mehr zu entdecken in Vietnam…sind ab jetzt mit einem so genannten “open ticket” unterwegs, d.h. mit Bussen, die verschiedene Orte ansteuern und die man relativ spontan reservieren kann. Werden uns von Sueden nach Norden voranarbeiten und haben uns heute auf den Weg in die Berge gemacht, in einen Ort namens Dalat (fuer Interessierte / Vietnam- Kenner: die naechsten Stationen sind dann Nathrang, Hoi An, Hue und Hanoi). Hier freuen wir uns das erste Mal seit Langem ueber eine warme Dusche (ansonsten aufgrund der tropischen Temperaturen eher unnoetig) und den Pullover, den wir immer noch im Rucksack haben – man weiss ja nie! Mehr bald…viele Gruesse, SuK