Phnom Penh
Juli 18, 2008
…ist eine sehr beeindruckende Stadt, wenn auch z.T. sehr bedrueckend: Wir haben uns hier einen ganzen Tag mit der Geschichte der Roten Khmer befasst und die s.g. “killing fields” sowie das (Folter-)Gefaengnis “S-21” besucht, wo Tausende Kambodschaner Ende der 70er Jahre umgebracht wurden. Es ist kaum zu glauben, dass hier vor nicht mal 30 Jahren die komplette Stadt evakuiert und die Einwohner aufs Land vertrieben wurden (aufgrund der fanatisch betriebenen Agrar-Gesellschaft, die etabliert werden sollte) – denn heute ist PP eine sehr lebendige Stadt mit vielen schoenen Ecken (z.B. der Koenigspalast, der sehr beeindruckend war). Haben die Stadt mit dem tuk-tuk erkundet und uns damit durch den chaotischen Verkehr bewegt. Unser Hostel lag direkt am See von PP, wo zum Glueck hin und wieder eine kleine Brise geweht hat – ansonsten gab es kein Erbarmen, Kambodscha war einfach nur schwuel-heiss! Neben dem Sightseeing haben wir das kambodschanische Essen genossen (lok lak = Rind mit Zwiebeln und Tomaten, amok = Fisch oder Huhn in Kokosmilch im Bananenblatt, diverse leckere Currys und jeden Tag frisches Obst…ich esse nie mehr Litschis in Deutschland!) und die Dame hat sich mal eine traditionelle Khmer-Massage gegoennt J
PS: PP ist die erste Stadt, die wir kennengelernt haben, die weit und breit keine Briefkaesten hat!