Mission accomplished…

August 22, 2008

…so das wars jetzt aber endgültig. Wir sind wieder zurück im schönen Mannheim. Es ist zwar A***h-kalt, dafür aber ja so wunderbar ruhig, sauber und verdammt LEER! Ein Träumchen…

Zum Abschluss noch das erste Bild zurück in Deutschland, nach 11 Stunden Flug doch noch ganz frisch, oder!?

In diesem Sinne, schee wars. Bis zum nächsten mal wenn es wieder heisst: Wirsinddannmalwiederwech ;-)

Viele Grüße von der Reisegruppe Balin/Nordhessen

Kathi und Sören

PS: Dieser Blog wird in den nächsten Tagen geschlossen…

…so…

August 18, 2008

…das letzte Wort hat also nochmal der Olle, waehrend die Dame sich extensiv diversen Thai-Beauty-Prozeduren hingibt (noetig…?!?, nunja. 3 Monate zehren an jedem… ;-D ) – mit einer Traene im Knopfloch, wie es der gute alten Helge ausdruecken wuerde! Leider immer noch keine Photos (ist hier nen bisschen heikel und wir wollen doch auf den letzten Metern keinen Bilderverlust riskieren.

Mein lieber man(n), in BKK geht ja einiges- z.B. das Pigpong- spielen, was mich ja besonders interessiert hatte (naja uns beide…) Fuer schlappe 6Euro kann man schOEEn mal ein paar Baelle zurueckschlagen- man muss natuerlich aufpassen nicht getroffen zu werden. Wobei das Getroffenwerden von den Bananen noch ekliger ist… Nach all dem Sport darf man dann seine Mitspieler(in) auf ein Glas Cola einladen und selbst noch ein oder zwei Bier trinken, die sind schon fuer schlappe 200Baht zu haben ;-) Leider darf man in den Sporthallen nich photographieren ;-( Nach all der sportlichen Aktivitaet kann man dann gemuetlich shoppen (die sind hier alle total nette Verkaeufer und geben einem immer ganz schnell ganz viel Rabatte) und mit dem TukTuk heimfahren, fuer 80 Baht auf direktem Wege oder fuer 40 Baht „when you want stop…“ (Wahlweise Tailor oder Jewellery) Bangkok- immer eine Reise wert. Wer sich an mancher Stelle fragt was hier geschrieben wurde, dem wuensche ich viel Spass hier, macht ehrlich ne Menge Spass und man merkt schnell das hier, im Gegensatz zu Dtl. mal ALLES geht ;-) Einfach rein ins Vergnuegen und los gehts…

Ein Klacks die paar Wochen in Asien- irgendwie doch schneller rumgegangen als es einem lieb war, dennoch eine Menge erlebt und gesehen und die Passueberquerung am Thorung La ist dann doch schon ne gefuehlte Ewigkeit her… Morgen 19h heisst es dann „Thaenk you for flying wiss ThaiAir aend wellcomm back to Dschoermany“. Werde mal fragen wie die Phuket-Pauschal-Touris ihren Urlaub so fanden (zumindest die unter 30), glaube aber das dieses Rucksack-Zigeunerleben schon eher  mein Dingen ist, oh entschuldige- unser Dingen ist ;-) *Vorfreude auf den naechsten Trip ;-) )))*

So genug, danke fuer all die netten Kommentare auf diesen Seiten, uns hat es viel Spass gemacht zu schreiben und zu lesen- vielleicht folgt nochmal ein Wirsinddannmalwiederda-Bericht aus Dtl, bevor die Kiste hier zugemacht wird.

Bis dahin, Glueck auf!

mit sportlichem Gruss, SuK

PS: Steht wirklich jetzt schon irgendwo dass wir 23min frueher landen- da koennte man doch eigentlich nochmal irgendwo anhalten und Pause machen?!?

Hallo,

sind gut in BKK gelandet und geniessen das Stadtleben mit all seinen Annehmlichkeiten (Shopping Malls, Kaffee, …) in vollen Zuegen. Haben natuerlich den Palast besucht und den Tempel des Smaragdbuddhas (Maedels, es hat sowas von geglitzert ueberall!), sind Skytrain und Boetchen gefahren, haben Pingpong gespielt und bei „Prada“ geshoppt. Zwischendurch geht es in Bangkok vor allem um eins: essen essen essen! Vom Thai Curry ueber Sushi und Eiscreme, Fruchtshakes und Chang Bier…an jeder Ecke und zu jeder Tageszeit steht ein Essensstand vor einem. Irgendwie super, aber vielleicht besser, dass wir am Dienstag dann wirklich wieder ins Schnitzelland fliegen?! Bangkok ist eine tolle Stadt zum kroenenden Abschluss, einen Architekturpreis bzw. staedtebaulich ist hier kein Preis zu gewinnen, aber irgendwie hat es trotzdem Charme und Atmosphaere. Das mit den Bilder wollte irgendwie nicht so richtig, also muesst Ihr Euch mit verbalen Eindruecken zufrieden geben…

Bis bald in Deutschland – jetzt wirklich…viele liebe Gruesse von SuK

Goodbye Vietnam!

August 14, 2008

Ein schneller Gruss vor dem Abflug Richtung Bangkok…nach den Unwettern im Norden Vietnams sind wir natuerlich nicht nach Sapa aufgebrochen – die Zugverbindung war komplett unterbrochen und viele Leute sassen in Sapa fest. Das waere sicher nicht so lustig gewesen. Waren stattdessen von Sonntag bis Dienstag ca. 130km westlich von Hanoi in Mai Chau und haben eine kleine Schlamm-Trekkingtour gemacht (Bilder folgen…).

Zurueck in Hanoi hatten wir noch zwei Tage fuer ein bisschen Sightseeing und „die Cafes unsicher machen“ – und zwar mit Chris und Dirk zusammen! Die Mannemer Vietnamreise-Fraktionen haben sich endlich zusammengeschlossen! :-) Sie haben uns vom Sueden Vietnams her eingeholt und das BIA HOI (gezapftes Bier, wird auf Mini-Plastikstuehlen auf der Strasse eingenommen) hat zu viert gleich noch besser geschmeckt!

Jetzt gehts los Richtung Flughafen fuer unsere wirklich allerletzte Station Bangkok…bis bald von dort aus! Viele Gruesse von SuK

Freizeitstress

August 8, 2008

Ahoi!

 

Also, damit wir nicht nochmal vorgeworfen bekommen wir seien faul, hier ein Beweis echten Freizeit-Stresses: Von Hoi An aus haben wir uns letzte Woche mit besagten kg Schneiderware mehr im Gepaeck weiter Richtung Norden fortbewegt ueber Hue (Praedikat ganz nett, aber eine fuer busgeschaedigte Personen zu lange Bustour = 12 Stunden durch die demilitarisierte Zone) und “Klimbim” = Ninh Binh. Letzteres war ein Traum in Gruen, mit Reisfeldern drumherum soweit das Auge blicken kann und vielen kleinen Fluesschen. Ueber einen solchen Fluss haben wir uns in einem Ruderboot schippern lassen (in dieser Gegend pflegen die Vietnamesen mit den Fuessen zu rudern, sieht sehr lustig aus), an hohen Felsen vorbei und durch Grotten hindurch…Insgesamt ist die ganze Gegend sehr untouristisch, und als wir uns verfuhren, haben wir von 3 Vietnamesen ohne Englischkenntnisse ca. 5 verschiedene Wegesrichtungen aufgezeigt bekommen haben – was natuerlich dazu gefuehrt hat, dass wir auf Holperwegen inmitten von Reisfeldern gelandet sind. Pure adventure!

 

Von Ninh Binh aus haben wir dann eine Bootstour durch Halong Bay (eine Bucht mit beeindruckenden Felsen, durch die man rumkurvt) gebucht…Weil der Papa vom Hotel dort natuerlich einen Freund in Halong City hatte, der solche Touren organisiert - ist doch klar! (Das Prinzip “jeder kennt jeden” wird hier wirklich perfektioniert). War zwar eine 3 Tage / 2 Naechte – all inclusive – Touritour, aber wir haben von allen Ecken gehoert, dass die Touren durch Halong Bay kaum individuell zu gestalten ist. Also gut. Doch es sollten alle Erwartungen uebertroffen werden, die wir je an eine pauschal gebuchte Tour hatten…J Falls unter den geneigten Lesern jemand “Club Las Piranjas” von HP Kerkeling kennt – ja, so aehnlich war es!

 

Sind am Mittwoch um 5h morgens in Ninh Binh mit dem local bus aufgebrochen nach Halong City. Gleich nach der Bootsbesteigung dort gab es rohen Fisch zum Mittagessen (nein, die Intention war nicht, Sushi zu servieren…) und danach das erste Highlight: Besichtigung einer Tropfsteinhoehle mit total natuerlicher Beleuchtung (Neon-Leuchtstoffroehren in allen Farben), in der ca. 200 Touristen gleichzeitig durchgeschleust wurden (“Please move quickly”), um am Ende des Ganges wieder auf dem Boot zu landen (“Please make sure you enter YOUR boat!” … weil alle “same same” vom Aussehen her.) Die beeindruckenden Felsen haben wir dann leider auch kaum zu sehen bekommen, weil es zunehmend wolkig wurde und puenktlich als wir auf Cat Ba Island (unserem ersten Uebernachtungsort) landeten, ging ein Regensturm sondergleichen los. Das Hotel “Harbour Inn” entpuppte sich als absolute Luxusabsteige mit ueberfluteten Fluren, schimmligen Waenden und Kakerlaken im Zimmer. Unser Tourguide Mr. Lucky hat sich aber alle Muehe gegeben und sich mit einem Dauergrinsen auf dem Gesicht redlich bemueht, die Stimmung zu heben…O-Ton: “So, ladies and gentlemen – we will all have dinner at 7 pm, don’t miss it because it is going to be very good. And later we’ll all go to the karaoke bar and have so much fun together! And for tomorrow I ordered good weather and it’s going to be very good cause I’m always very lucky!” (Daher der Name.) Fluchtgedanken vonseiten der Reisegruppe KW&SP…Das mit dem Wetter hat dann doch nicht geklappt, weil sich Taifun “Kammuri” in Richtung vietnamesische Kueste aufgemacht hat und wir morgens zum Klang trommelden Regens erwachten. Statt Trekking- und Kajaktour gab es daher folgendes Programm: Um 8h morgens den Bus zum Hafen von Cat Ba Island nehmen, dort 2h in vollbesetztem Bus ohne Klimaanlage auf die Abfahrt des Bootes nach Halong City warten, um 11h Rueckkehr zum Hotel, weil der Sturm schon zu stark war, Androhung einer weiteren Nacht im “Harbour Inn” (erneute Fluchtgedanken der Reisegruppe im Sinne von Hotel-auf eigene-Faust-suchen), dann doch Tickets fuer die letzte Fahrt ans Festland mit einem “Speedboat” (welches sich als rostiger Schipperkahn entpuppte), 3-stuendige Ueberfahrt in der 3. Klasse (auf einer Bierbank) mit kotzenden Asiaten an Bord, dann zweieinhalbstuendige Busfahrt von Haiphong nach Hanoi. Abends um 19.30h waren wir dann in Hanoi, um dort bei sintflutartigem Regen nach einem Hotel zu suchen. Leider war alles voll, weil so viele Touristen fruehzeitig aus Halong Bay zurueckgekommen bzw. gar nicht erst aufgebrochen waren…nass bis auf die Haut sind wir dann doch irgendwo untergekommen.

 

Ich glaube wir koennen behaupten, die skurrilsten Tage unserer Reise erlebt zu haben…2 Tage Touri-total-Tour mit nicht viel anderem als Aufenthalt in Bussen oder auf Booten, und das Ganze fuer schlappe 70USD. J Wir tragen es mit Fassung – dafuer sind wir schon zu lange in Suedostasien unterwegs. Alles halb so wild, wir haben auf dem Halong-Bay-Trip immerhin viele nette gleichgesinnte Reisende getroffen, mit denen wir uns ueber all die surrealen Situationen koestlich amuesiert haben.

 

Heute haben wir einen netten Stadtbummel durch die schoenen Gassen von Hanoi unternommen und werden am Sonntag nochmal nach Sapa fuer 2 Tage Trekking aufbrechen. Jeder, der uns heute statt dem einfachen Zugticket eine all-inclusive-trekkingtour anbieten wollte, wurde mit einem einzigen Blick zum Schweigen gebracht. Cheers! :-)

 

Hoi An

August 1, 2008

 Same Same – but different… (Antwort eines jeden Vietnamesen auf die Frage ob es bei irgendwas einen Unterschied gibt- Egal ob es sich um Busfahrten, Hotels oder Restaurants handelt ;-) )

So, haben uns mittlerweile von Qui Nhon nach Hoi An vorgearbeitet und wollten uns mal wieder melden. Qui Nhon ist son bisschen das Touri Ziel der Vietnamesen, was uns als Wessi so zien\mlich zur Attraktion des Tages werden liess. Fanden uns nicht nur einmal von Familien umringt auf dem Buergersteig wieder und erstmal fleissig Auskunft geben wo wir denn ueberhaupt herkommen. Insgesamt ein sehr angenehmes Oertchen- trotz vieler local Touris fern ab von UmmeUmmeBummsBumms-Mucke-Malle-NhaTrang-Happy-Houralldaylong (ja eigentlich nicht schlecht…) Orten! Sind mal schoen wieder mit dem Roller rumgegurkt und ein paar nette Straende fast fuer uns allein gehabt ;-)

Aufgrund unserer Open-Bus-Ticket-Katastrophe mit TM-Brother (Kackladen) sind wir dann weiter mit lokal Bus. Wieder 1A, leider nicht mit 23 im 16er Bus, diesmal nur 16 aber dafuer mit der Ansage: Nix Hoi An, direkt Danang, aber lassen auch dann an der Kreuzung an der alten Eiche irgendwo mal raus. Lassie bringt euch dann schon dahin *wuffwuff*. Na gut- aller los!

Wider Erwarten hielt der Kollege dann auch an der alten Eiche und wir schoen aufs Moped nach Hoi An (“how much?” “100.000 each!” “No- 50.000 each” …?!?…”No” Ok wir drehen uns um, wollen weggehen…”…ok ok wait wait…100.000 both is ok…” Na aller- geht doch! Wir steigen auf, wundern uns ueber den schnellen Erfolg und ab gehts nach Hoi An, ca. 15min.

Hoi An mal kurz in 3 Worten zu beschreiben: Tailor Tailor Tailor!!!

Heidewitzka Herr Kapitaen. Zeig denen irgendein Motiv, Rock, Anzug, Hemd, Schuhe aus dem www oder irgendner Zeitung, “you come tomorrow- ready”!!! Stimmt J

Aber auch sonst ist es hier sehr angenhem, eine wunderbare Altstadt am Fluss mit schoenen alten Haeusern, kleinen Restaurants und Shops, aber alles sehr dezent und nett. 5km wech ist ein super strand, 10km richtung Danang befidnet sich China Beach, soll aus irgendeiner 80er Jahre Sendung bekannt sein?!? Egal- schoen isser… Daneben liegt Marble Mountain, sehr schoen, krasse Hoehlen und natuerlich Bhudda satt (sleeping, laughing…und immer “here biggest”…)

Gestern war dann mal wieder sportliche Aktivitaet angesagt. Tages-Bootstripp nach Cham-Island, mit Tauchen fuer SP (besser als Nha Trang, aber immer noch kein Vergleich zu IND) und Schnorcheln fuer KW (die sich langsam ueber den nicht gemachten Open Water aergert!!!- Tja, ich habs ja gleich gesagt *klugscheiss*). Ein sehr gelungener Trip mit lunch am einsamen beach, empfehlenswert!

Heute wurden dann div Kleidungstuecke abgeholt und in einer Stunde gehts nach Hue, da steht dann nochmal Militaer-Historie auf dem Programm, da dort die DMZ (demilitarisierte Zone) war, wo waehrend des Krieges am heftigsten gekaempft wurde (“Hamburger Hill” waehre ein einschlaegiges Filmerlebnis dazu!).

Mal sehen wies wird,

Bis die Tage (nur noch 18….AAAAHHHHHHHHH!!!!!!),

Lg, SuK

 

 

N’Abend miteinander,

haben heute eine lustige Busfahrt von Nha Trang nach Quy Nhon unternommen: Quy Nhon ist etwas weniger beliebt bei Touristen (warum, weiss man nicht, erster Eindruck ist sehr nett) und daher mit dem Touri-open bus-Ticket gar nicht oder nur unter erschwerten Umstaenden zu erreichen (man wird um 1h nachts irgendwo 20km ausserhalb von QN an der Strasse rausgelassen). Also stattdessen ab zum regionalen Busbahnhof, wo sich sogleich die Frage stellte: Wie viele Menschen passen in einen Minibus, der fuer 16 Leute zugelassen ist? Das ist ja eigentlich nichts Neues fuer uns, nachdem wir intensivst den oeffentlichen Nah- und Fernverkehr in Indonesien und Nepal genutzt haben, aber heute war mal wieder ein echtes Highlight. Wenn Du denkst es geht nicht mehr, bringt irgendjemand noch einen Minihocker und stellt ihn neben die Sitze oder quetscht die Omma mal auf die schon doppelt besetzten Sitze…auf diese Weise passen 23 statt 16 Passagiere in einen Ford Transporter, kein Problem! Fuer Menschen mit Klaustrophobie, Angst vor engem Koerperkontakt mit fremden (ebenfalls schwitzenden) Leuten oder einer Koerpergroesse uber 1,50m ist eine solche Fahrt eigentlich nicht zu empfehlen, 4 Stunden koennen dann ganz schoen lang sein. Pohlmannski ist noch dabei, seine volle Koerpergroesse wieder zu entstrecken…

Nha Trang war ein absolutes Touri-Sammelbecken, mit entsprechender Anzahl an “cheap-cheap“-Haendlern ueberall, Hotelburgen und sogar einem echt deutschen „Treffpunkt“ (mit der Fahne der BRD und der DDR als Leuchtschild aussen dran)…die Currywurst dort haben wir mal uebergangen. Der Ort ist allerdings DER Ort in Vietnam zum Tauchen und somit hat sich Pohlmannski nochmal in die Fluten gestuerzt. Da er allerdings von indonesischen Gewaessern und der Fischvielfalt dort verwoehnt ist, war ein Tag dann auch genug und der Stopp in Nha Trang nur kurz (zwei Naechte).

Rund um Quy Nhon soll es ein paar schoene Straende geben, die wir dann morgen erkunden werden…viele Gruesse vom Meer! SuK

Dalat

Juli 24, 2008

Wat ein angenehmes Wetterchen hier in den Bergen! Gestern haben wir die Gegend um Dalat mit dem Roller unsicher gemacht und einige Tempel, Seen und Wasserfaelle angesteuert sowie das s.g. crazy house, ein architektonisch hoechst interessantes Gebaeude in Dalat. Haben uns ca. 3 Sekunden vor dem himmelschreienden Regenguss (der hier jeden Tag ab nachmittags irgendwann runtergeht) in unser Hostel gerettet. Bei „Papa“ gibts ein wirklich luxurioeses Zimmer und so ungefaehr das beste Fruehstueck, das wir seit langem bekommen haben (frischer Maracujasaft, Eier, Baguette, KAESE, frisches Obst), aber das nur am Rande…

Heute war dann das echte Abenteuer angesagt: Canyoning!! Man wandert also durch eine Schlucht mit allem drum und dran: durch den Dschungel, durchs Wasser und vor allem Abseilen vom Felsen runter! Alter Falter, die erste Abseil-Aktion mit 20m waren ein kleiner Nervenkitzel, aber es hat total viel Spass gemacht. Heute Nachmittag hatten wir dann noch Zeit fuer die Besichtigung des Markts (ein ganzes nackiges Huhn oder ein Frosch gefaellig?) und des Blumengartens in Dalat. Morgen gehts wieder in den Bus Richtung Kueste…ciao und bis bald!

We survived Saigon!

Juli 24, 2008

…das koennen wir mit Bestimmtheit sagen, nachdem wir in Saigon (bzw. HCMC + Ho Chi Minh City) mit dem Motorroller unsicher gemacht haben – wir waren einer von ca. 3 Mio. Rollern, die jeden Tag durch die Strassen brausen. Der Verkehr ist total chaotisch, aber da alle so sehr “southeastasian” = entspannt unterwegs sind, klappt sogar das Linksabbiegen irgendwie (manchmal fragt man sich allerdings, wie…). Aber Kaeptn Pohlmannski hat uns sicher um die Traffic Circle und gelenkt und zielsicher jede pole position an der Ampel angesteuert. ;-)  

Kurzer Rueck- und Ausblick: Sind letzten Samstag mit dem Bus ueber die kambodschanisch-vietnamesische Grenze und haben insgesamt knappe vier Wochen in der sozialistischen Republik Vietnam…der erste Eindruck ist fantastisch! (Mal wieder) treffen wir auf superfreundliche Menschen, tolles Essen und es gibt an jeder Ecke was zu entdecken.

 

Unsere erste Station also: Saigon – eine coole Mischung aus Alt und Neu, mit vielen schoenen Gebaueden und Parks, viel Leben auf der Strasse, netten Bars, Geschaeften (Shoppingparadies! Mist, dass der Rucksack noch vier Wochen getragen werden muss…) und und und…Wir haben vieles mitgenommen: Von Museen (Vietnam War Museum) und dem “Reunification Palace” (einem schaurig-schoenen 60er-Jahre-Bau, dem Wahrzeichen der Einheit Vietnams) ueber Stadtbummeln und eine Cyclo-Tour (man laesst sich mit einem Fahrrad mit Sessel vorne dran kutschieren) durch nette kleine Strassen und Maerkte bis hin zum Nachtclub der anderen Art…waeren gerne noch geblieben, die Stadt hat einfach super viel Spass gemacht!

 Aber: Es gibt noch mehr zu entdecken in Vietnam…sind ab jetzt mit einem so genannten “open ticket” unterwegs, d.h. mit Bussen, die verschiedene Orte ansteuern und die man relativ spontan reservieren kann. Werden uns von Sueden nach Norden voranarbeiten und haben uns heute auf den Weg in die Berge gemacht, in einen Ort namens Dalat (fuer Interessierte / Vietnam- Kenner: die naechsten Stationen sind dann Nathrang, Hoi An, Hue und Hanoi). Hier freuen wir uns das erste Mal seit Langem ueber eine warme Dusche (ansonsten aufgrund der tropischen Temperaturen eher unnoetig) und den Pullover, den wir immer noch im Rucksack haben – man weiss ja nie! Mehr bald…viele Gruesse, SuK

 

welcome to Vietnam!

Ja, und da muss man natuerlich mal die traditionelle vietnamesische Kueche ausprobieren – gesagt, getan! Ab in Ommas Suppenkuecke umme Ecke und mal als einzige nicht-asiatische Gaeste ohne ein Wort Vietnamesisch bestellt. War einfach, denn es gab nicht viel Auswahl: Nudelsuppe mit … tja, das war die grosse Frage. Eine nette Englisch sprechende Vietnamesin half uns dann irgendwann kompetent weiter. Die Einlagen bestanden aus einer Art Schweinefleisch-, Fisch- und auch Froschpastete! Lecker, wenn auch farblich etwas gewoehnungsbeduerftig (orange-hautfarben). Ansonsten wurden wir waehrend des Essens von einer anderen jungen Vietnamesin (auf sehr nette Weise) ausgelacht. Vielleicht war unsere Performance mit Staebchen und Loeffel doch noch nicht so ganz 100%ig…?!

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